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Artikel vom 01.02.2013

1. Deutsch-Spanische Fachtagung und Geschäftsreise zum Thema „Strom aus erneuerbaren Energien für den Eigenverbrauch“

Kontinuierlich steigende Strompreise und das Aussetzen der Einspeisevergütung für erneuerbare Energien forcieren den Eigenverbrauch von Strom in Spanien und schaffen gute Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen aus den Bereichen Photovoltaik, Kleinwindkraftanlagen, Bioenergie und Geothermie. Spaniens Energiebedarf wird bisher zu 11,89% aus Erneuerbaren Energien gedeckt.

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Vor diesem Hintergrund organisiert die AHK Spanien zusammen mit enviacon international eine Unternehmerreise zum Thema "Strom aus Erneuerbaren Energien für den Eigenverbrauch" nach Spanien im Zeitraum vom 02.-05.7.2013. Ziel der AHK-Geschäftsreise ist es, den Markteinstieg vorrangig für KMU der Erneuerbare Energien-Branche in Deutschland durch gezielte Kontaktvermittlung zu potentiellen Geschäftspartnern in Spanien vorzubereiten. Die AHK Spanien organisiert individuelle Gespräche mit ausgewählten Entscheidungsträgern und potentiellen Kooperationspartnern. Vertreter der AHK Spanien begleiten die teilnehmenden Firmen zu den Terminen vor Ort bei den Unternehmen und Institutionen. Bestandteil der Geschäftsreise ist darüber hinaus eine eintägige zentrale Fachkonferenz in Madrid, zu der Vertreter aus der Wirtschaft, von Verbänden, Verwaltung und Politik geladen werden und auf der jede teilnehmende Firma die Möglichkeit hat, das eigene Unternehmen und ihre Produkte dem Fachpublikum zu präsentieren.

Außerordentliches natürliches Potential

Die günstigen klimatischen Bedingungen machen Spanien zu einem attraktiven Standort für den Ausbau von Erneuerbaren Energien in den Bereichen Solar- und Windenergie. Der größte Anteil des Erneuerbaren-Energien-Stroms wird durch die Windenergie erzeugt, da aufgrund seiner geographischen Lage und Topographie (lange Küstenlinie und viele Gebirgsketten) Spanien über sehr gute Voraussetzungen verfügt. In den Küstengebieten von Galizien, Andalusien und den kanarischen Inseln werden durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 9 m/s auf 80 Meter Höhe erreicht, im Landesdurchschnitt liegt diese bei 6 m/s. Spanien ist mit 22.362 MW installierter Leistung der zweitgrößte Produzent von Windenergie in Europa und der viertgrößte der Welt. Bis 2020 ist ein Ausbau auf bis zu 35.000 MW geplant, wovon 370 MW durch Kleinwindkraftwerke gedeckt werden sollen.

Die durchschnittliche Sonneneinstrahlung liegt bei 1.600 kWh pro Quadratmeter und Jahr auf einer horizontalen Fläche. Das ist der höchste Wert in Europa. In der Südhälfte der iberischen Halbinsel wird eine durchschnittliche Sonneneinstrahlung von bis zu 2.100 kWh/m˛a erreicht.

Netzparität in Spanien bereits gegeben

Die Stromgestehungskosten von Solarstrom in Spanien entsprechen den Kosten für den Strombezug über das Stromnetz oder liegen sogar darunter. Dies ist zurückzuführen auf kontinuierliche Strompreiserhöhungen seit 2006 jährlich durchschnittlich um 10% und im Solarsektor auf die Kostensenkung bei PV-Modulen (um 80% in den letzten 5 Jahren). Außerdem, wurden im Januar 2012 bei Neuanlagen die Einspeisevergütung für Erneuerbare-Energien-Strom ausgesetzt, so dass kaum mehr Anreiz zur Einspeisung des Stroms besteht als der Marktpreis. Der Eigenverbrauch wird damit besonders rentabel.

Neue Gesetzliche Rahmenbedingungen für Eigenverbrauch und Netmetering

Am 18.11.2011 wurde das königliche Dekret RD 1699/2011 verabschiedet, das die rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Eigenverbrauch von Strom reguliert. Dies gilt z.B. Für PV-Anlagen und Kleinwindanlagen bis 100kW Leistung. Für Anlagen unter 10kW gibt es keine komplizierten Genehmigungsverfahren mehr, die Anlage muss in Zukunft nur noch beim Netzbetreiber angemeldet werden. Die genauen Richtlinien z.B. zum Verrechnungssystem von eingespeistem und verbrauchtem Strom müssen allerdings noch festgelegt werden, dies soll nach Aussage des Industrieministers bis April 2013 geschehen.

Die Geschäftsreise wird im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien ("renewables - Made in Germany") durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Die unternehmensbezogenen Leistungen der AHK Spanien sind für deutsche Unternehmen im Rahmen der Förderbedingungen kostenlos. Die Reisekosten sowie Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Transport vor Ort trägt jedes teilnehmende Unternehmen selbst. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 8 begrenzt. Anmeldeschluss ist der 20.05 2013.

Die Eckdaten der Geschäftsreise sind:

01.07. Anreise
02.07. Fachveranstaltung mit Expertenbeitragen und Firmenpräsentationen der bis zu acht Teilnehmerfirmenbr/> 03. und 04.07. Einzeltermine mit spanischen Geschäftspartnern 05.07. Rückreise

Weitere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung: cristina.wasmeier@ahk.es

Cristina Wasmeier, 01.02.2013

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