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Artikel vom 07.09.2016

Deutsche Windtechnik startet in Frankreich

Die Deutsche Windtechnik hat mit der Neugründung einer französischen Geschäftseinheit und dem Abschluss mehrerer Serviceverträge für französische Windparks den Eintritt in den französischen Windmarkt vollzogen und damit ihr europäisches Serviceangebot weiter vervollständigt. So wurden langfristige Vollwartungs- und Basisverträge für insgesamt 35 Windenergieanlagen der Hersteller Nordex (N90), Senvion (NM92) und Fuhrländer (FL 2.500) in fünf über ganz Frankreich verteilte Windparks mit unterschiedlichen Betreibern abgeschlossen. Hinzu konnte eine Ausschreibung für den Tausch von Großkomponenten gewonnen werden.

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Die Deutsche Windtechnik SARL hat ihren Hauptsitz in Reims im Nordosten Frankreichs. Die operative Leitung obliegt den Geschäftsführern der Deutschen Windtechnik X-Service, Holger Hämel und Severin Mielimonka. Mohamed Metahri wird das Business Development in Frankreich leiten. Mohamed Metahri ist gebürtiger Franzose und kennt den französischen Markt als auch die Windbranche durch jahrelange Branchenerfahrung.

Zusammenhängendes europäisches Servicenetz

„Mit der Gründung der französischen Gesellschaft erschließt die Deutsche Windtechnik nicht nur einen weiteren zukunftsorientierten und spannenden Windmarkt für den unabhängigen Service“, so Mohamed Metahri. „Unser europäisches Servicenetz hat nun im Herzen Europas weitere Standorte hinzugewonnen. Je nach Bedarf und Technik können aber auch die bestehenden angrenzenden Servicestationen in Deutschland, Spanien oder auch den Niederlanden mit Frankreich interaktiv zusammenarbeiten. Dadurch gewinnen wir noch mehr Spielraum und Flexibilität im operativen Geschäft, onshore aber auch offshore.“ Björn Mummenthey, Direktor des in Frankreich seit über eineinhalb Jahrzehnten erfolgreichen Projektentwicklers EuroCape New Energy, unterstreicht: „Frankreich ist einer der stabilsten und institutionell entwickeltsten Märkte für Windenergie in Europa, EuroCape investiert hier deswegen seit seiner Gründung in 2003 sehr erfolgreich. Wir begrüßen es sehr, dass mit der Deutschen Windtechnik nun auch in Frankreich eine qualitativ hochwertige Alternative zum Herstellerservice geboten wird.“ EuroCape ist im Auftrag mehrerer Betreibergesellschaften seit Jahren als unabhängiger Betriebsführer aktiv.

Unterschiedliche Servicekonzepte für fünf Windparks

Die neu abgeschlossenen Serviceverträge für die Windparks Saint Pierre de Maillé I und II mit je 5x FL 2.500 (Fuhrländer), den Windpark Chemin des Haguenets mit 14x MM92 (Senvion) und den Windpark Renardière mit 6x MM92 (Senvion) umfassen die gesamte Angebotsbandbreite der Deutschen Windtechnik vom Basis-Wartungsvertrag über eine Service-Dienstleistungsflatrate bis hin zur Rundumversorgung im Rahmen eines Vollwartungsvertrages. Darüber hinaus wurde Anfang August im Windpark Eparmonts ein zuvor ausgeschriebener Auftrag durchgeführt. Dabei wurde aufgrund eines defekten Hauptlagers einer Anlage der MD-Baureihe (Senvion) der Triebstrang innerhalb von insgesamt fünf Werktagen demontiert, das defekte Lager samt Hauptwelle ausgetauscht, die Anlage anschließend wieder montiert und in Betrieb gesetzt. Bereits seit März 2015 hält die Deutsche Windtechnik 5x N90 im Windpark Momerstroff im Rahmen von Vollwartungskriterien instand.

Starkes Wachstum – Herzstück Zusammenarbeit

Die Deutsche Windtechnik erwartet in den nächsten Jahren ein überproportional hohes Wachstum ihres Auslandumsatzes. Matthias Brandt, Vorstand der Deutschen Windtechnik, konkretisiert: „Wir rechnen in den kommenden drei Jahren mit mehr als einer Verdoppelung des Geschäftsanteils im Ausland im Vergleich zu diesem Jahr: Liegen wir jetzt bei etwa 12 Prozent, sehen wir in drei Jahren einen Anteil von etwa 30 Prozent. Basis für die positive Entwicklung ist die hervorragende Zusammenarbeit unserer unterschiedlichen Geschäftseinheiten, die wir auch in Frankreich praktizieren. Im Prinzip geht die gesamte Deutsche Windtechnik nach Frankreich – alle Expertisen wie zum Beispiel Datenfernüberwachung, Maschinenservice, QHSE, Onshore/Offshore oder unser Ersatzteilmanagement sind auch dort verfügbar.“

Karola Kletzsch, 07.09.2016

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