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Artikel vom 07.12.2012

EEG-Marktprämienmodell: Mark-E vermarktet VenSol-Windpark

Hagen (iwr-pressedienst) - Die VenSol Firmengruppe (Babenhausen, Bayern) errichtet derzeit den größten Windpark Bayerns und kooperiert bei der Vermarktung des produzierten Stroms mit dem Energiedienstleister Mark-E Aktiengesellschaft, einem Tochterunternehmen der ENERVIE Gruppe (Hagen, NRW). Errichtet werden insgesamt acht Windkraftanlagen (WKA) vom Typ des Nordex N117 mit einer Gesamthöhe von 180 Metern am Standort Zöschingen (Landkreis Dillingen). Die Gesamtleistung des Windparks beträgt 19,2 Megawatt. Der Bau hat bereits begonnen, die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2012 bzw. das erste Quartal 2013 vorgesehen.

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"Aufgrund der ertragstarken Anlagen auf dem neuesten Stand der Technik erwarten wir eine jährliche Stromproduktion von rund 42 Mio. Kilowattstunden. Dies ist rechnerisch ausreichend, um rund 12.000 Durchschnittshaushalte mit umweltfreundlichem Strom zu versorgen", so Christian Böhm, Geschäftsführer der VenSol Neue Energien GmbH. Mark-E übernimmt die Vermarktung des erzeugten Stroms an der Strombörse und gibt einen Teil der Mehrerlöse, die gegenüber einer EEG-Vermarktung entstehen, an die Betreiber weiter. Damit ist der Mehrertrag garantiert höher als beim bisherigen Modell einer festen Einspeisevergütung.

Ivo Grünhagen, Vorstandssprecher ENERVIE, erläutert Motivation und Gründe für den Einstieg in die EEG-Direktvermarktung: "Das EEG-Marktprämienmodell der Mark-E ist eine attraktive Lösung, um die Marktintegration der Erneuerbaren Energien voranzutreiben und zugleich die Positionierung der ENERVIE Gruppe zu stärken."

Aufgrund seiner Handelskompetenz ist Mark-E unmittelbar nach Einführung des Marktprämienmodells durch das Bundesumweltministerium Anfang 2012 in die Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen eingestiegen. "Wir freuen uns, mit VenSol einen Partner für unsere Handelskompetenz gefunden zu haben, der bereits viele Projekte im Bereich der Wind- und Photovoltaikanlagen umgesetzt hat. Besonders erfreulich ist dabei, dass wir gemeinsam für den derzeit größten Windpark mit Bürgerbeteiligung in Bayern die EEG-Direktvermarktung realisieren", so Erik Höhne, Technischer Vorstand Mark-E.

Hintergrund: Marktprämienmodell im Rahmen der EEG-Direktvermarktung

Seit dem 1. Januar 2012 können Betreiber einer Anlage zur regenerativen Stromerzeugung entscheiden, ob sie wie zuvor gesetzlich festgeschrieben den Strom über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergüten lassen oder selbst wirtschaftlich vermarkten. Das Marktprämienmodell ist hierbei (neben dem Grünstromprivileg und einer sonstigen Direktvermarktung) eine von drei Arten, aus denen ein Anlagenbetreiber wählen kann, um für seinen erzeugten Strom eine höhere Prämie zu erhalten als durch die EEG-Vergütung. Das Marktprämienmodell umfasst z.B. für Solar- und Windenergiestrom die Marktprämie selbst sowie eine Managementprämie.

Mark-E Aktiengesellschaft: Kraft für Regionen

Die Mark-E Aktiengesellschaft, ein Tochterunternehmen des Unternehmensverbundes ENERVIE (Hagen, NRW) liefert für die Versorgung seiner rund eine halbe Million Kunden und Energiehandelspartner Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser. Mark-E betreibt auch eigene Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 1.300 Megawatt. Damit gehört das Unternehmen zu den größten unabhängigen Energiedienstleistern mit Eigenerzeugung in Nordrhein-Westfalen und steht auch bundesweit für effiziente Energielösungen.

VenSol Neue Energien GmbH

Die VenSol Firmengruppe entwickelt seit mehr als einem Jahrzehnt nachhaltige Kapitalanlagen im Wind- und Photovoltaikbereich für Privatpersonen, Kommunen, Unternehmen und institutionelle Investoren. Das Kerngeschäft der VenSol besteht dabei in der Projektierung, Finanzierung Realisierung und Betriebsführung. Seit Bestehen wurden Projekte mit einer Gesamtleistung von ca. 65 Megawatt und einem Gesamtauftragsvolumen von 160 Mio. Euro projektiert.

Uwe Reuter , 07.12.2012

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