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Artikel vom 16.03.2015

LuvSide erreicht mit innovativem Savonius-Vertikalläufer eine um 25 Prozent höhere Leistungsausbeute

Auf der diesjährigen new energy husum vom 19. bis 22. März 2015 präsentiert sich erstmals auch das junge Unternehmen LuvSide GmbH aus dem Süden Deutschlands, das innovative vertikale Klein-Windenergieanlagen (KWEA) baut und vermarktet. Der speziell von LuvSide designte revolutionäre Savonius-Rotor mit seiner charakteristischen Doppel-Helixform erbringt eine Leistungssteigerung von über 25 Prozent gegenüber herkömmlichen Savonius-Geometrien. Zudem erreicht LuvSide durch konsequente Ultra-Leichtbau-Weise einen enormen Gewichtsvorteil. Drittes Qualitätskriterium ist eine speziell für diesen Windflügel maßgeschneiderte Leistungselektronik, die präzise auf den deutschen EBERLE-Generator abgestimmt ist. Derzeit ist LuvSide mit seinen Anlagen mit einer Nennleistung von 1 kW (max. Leistung 1,5 kW) noch in der Prototypenphase; weitere Anlagen mit Nennleistungen von 3 und 6 kW sind in Vorbereitung. Der Markteintritt soll Anfang 2016 erfolgen.

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Vertikale Klein-Windenergieanlagen sind eine gute Wahl, um in bebauter Umgebung geräuscharm und ganzjährig Strom für den Eigenenergiebedarf zu produzieren. Es gibt sie seit Jahren in unterschiedlichsten Bauformen und Leistungsklassen. Die vertikalen Savoniusräder sind meist wartungsarm, sehr leise und sturmsicher. Doch allen gemeinsam sind ein relativ hohes Eigengewicht und ein ziemlich niedriger Wirkungsgrad, weshalb schon eine recht steife Briese nötig ist, ehe sie mit der eigentlichen Stromerzeugung beginnen. Um diese gravierenden Nachteile zu eliminieren, ging LuvSide bei der Entwicklung seines Rotors neue Wege.

Das engagierte Team um Geschäftsführer Rolf Hoffmann ist in der Freizeit dem Surf- und Segelsport zugetan und kennt sich mit Wind entsprechend gut aus. So tüftelte man über Monate hinweg an einer innovativen Rotorform, die eine höhere Ausbeute des heranströmenden Windes erreichen sollte. Der neue Rotor von LuvSide folgt zwar der klassischen Savonius-Idee, verfügt aber über eine innovative und inzwischen patentgeschützte Rotorgeometrie mit einem markanten Vorflügel, der dank intelligenter Strömungsführung störende Strömungsabrisse und Verwirbelungen vermeidet. Der Rotor von LuvSide mit seiner charakteristischen Doppel-Helixform hat in komplexen 3D-Strömungsanalysen aus der Luft- und Raumfahrttechnik eine Leistungssteigerung von mehr als 25 Prozent gegenüber herkömmlichen Savonius-Geometrien nachgewiesen.

Ultra-Leichtbau und individuelle Steuerkomponenten Um den Gewichtsnachteil anderer Rotoren in Vertikalbauweise ausgleichen zu können, setzt LuvSide bei der Materialauswahl auf faserverstärkten Hochleistungskunststoff. Dabei wurden neueste Erkenntnisse aus der Verfahrens- und Werkstofftechnik umgesetzt. LuvSide profitiert dabei vom umfassenden Know-how und der Erfahrung der ERKA TECHNIK GmbH im Bereich der modernen Spritzguss-Fertigung. Die Ultra-Leichtbau-Weise schafft nicht nur Vorteile im Anlaufverhalten des Rotors bei schwachen Winden, das Material garantiert auch trotz widriger Witterungseinflüsse eine Langlebigkeit von mehr als 20 Jahren.

Neben Form und Materialauswahl kommt jedoch noch eine dritte Komponente ins Spiel, die LuvSide so erfolgreich macht: die speziell entwickelte Leistungselektronik. Während sich andere Hersteller oft mit auf dem Markt erhältlichen Standardkomponenten zufrieden geben müssen, die häufig nicht ideal mit ihren Rotoren zusammenarbeiten, ging LuvSide den steinigeren Weg der Neuentwicklung. Ein spezieller Niederdrehzahl-Generator der deutschen Firma EBERLE wird direkt in den Fuß integriert, um einen direkten Kraftschluss vom Windrad zum Generator herzustellen und die Anzahl der Bauteile zu reduzieren. Eine auf die Anlage abgestimmte Steuerungselektronik regelt das optimale Zusammenspiel von Windkraft, Drehzahl und Stromabnahme. „Damit wir später in der industriellen Serienfertigung kosteneffizient und trotzdem qualitativ hochwertig fertigen können, haben wir bei der Konzeption streng darauf geachtet, das alle Bauteile nach Vorgaben der Serienfertigung ausgelegt sind“, erklärt Rolf Hoffmann. Er ist nicht nur der Geschäftsführer der LuvSide GmbH, sondern leitet auch das Entwicklungsteam der ERKA Technik in Bad Endorf am Chiemsee. „In der Montage werden die einzelnen Komponenten später nur noch modular zusammengefügt. So können wir in Zukunft als Hersteller vertikaler Kleinwindanlagen in der Leistungsklasse von 1 bis 6 kW durch ein echtes Siegel „Made in Germany“ punkten.“ LuvSide richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen, die Windenergie für ihre Stromproduktion nutzen möchten - und dabei Auseinandersetzungen mit ihren Nachbarn wegen Lärmemissionen und Schattenwurfs aus dem Weg gehen wollen.

„Unser Ziel ist es, mit den Rotoren von LuvSide nahe an die Leistungsdaten der horizontalen Kleinwindenergieanlagen (HWEA) heran zu kommen“, so Hoffmann weiter. „Damit würde sich auch unser Markt schlagartig um das Neunfache erweitern, denn 90 Prozent des Marktes gehen heute noch an die – komplexeren und lauteren – horizontalen Kleinwindanlagen, beispielsweise Dreiflügler. Meine Überzeugung ist es, das LuvSide durch seine hervorragenden Leistungsdaten und sein attraktives Design in kurzer Zeit zu einem Bestseller der Branche werden wird.“

Rolf Hoffmann, 16.03.2015

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