Montag, 5.12.2016
www.windjournal.de
Kostenloser Newsletter erneuerbare Energie!
Nachrichten | Erneuerbare | Kleinwindkraft | Solarenergie | Elektroauto | Newsletter | Branchenverzeichnis | Jobs | Bilder | Videos | Links | Impressum
Newsletter
Hier für den Newsletter des Wind Journals anmelden
Anzeige
Bildergalerie
Bildergalerie
Informations-Service
Das Wind Journal erstellt speziell auf die Interessen der Nutzer abgestimmte Informations-Newsletter, deren Inhalt die Nutzer mit einem intelligenten Werkzeug selbst bestimmen können! mehr
Anzeige
Suche
Artikel vom 04.09.2013

Schneller Ausbau lohnt / Erneuerbare Energien sparen im Vergleich zu fossil-atomarer Stromerzeugung 54 Milliarden Euro bis 2030

Hamburg (ots) - Ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu einer kräftigen Kostenersparnis. Die Anlagen produzieren schon heute zum Teil deutlich günstiger Strom als der konventionelle Kraftwerkspark. Bis zum Jahr 2030 summiert sich der Kostenvorteil auf insgesamt 54 Milliarden Euro. Jede Kilowattstunde Strom aus neu gebauten Wind-, Wasser- und Solaranlagen kostet dann im Schnitt 3,1 Cent weniger als Strom aus fossilen Quellen. Das geht aus einer aktuellen Greenpeace-Energy-Studie hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft(FÖS) im Auftrag erstellte. Die Wissenschaftlerinnen verglichen die Kosten von konventioneller und regenerativer Stromerzeugung von heute bis 2050.

Anzeigen

"Die Studie zeigt: Es ist nicht nur ökologisch richtig, den Ausbau weiterhin energisch voranzutreiben, sondern auch wirtschaftlich vernünftig", sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik von Greenpeace Energy. Politischen Bestrebungen, das Tempo der Energiewende zu drosseln, müsse deshalb eine entschiedene Abfuhr erteilt werden. Je langfristiger der Betrachtungszeitraum, desto stärker rentiert sich der rasche Ausbau von Wind, Wasser und Sonne. Laut Studie steigert sich der Kostenvorteil der erneuerbaren Energien auf 522 Milliarden Euro bis 2050. Die separate Betrachtung der einzelnen Energien zeigt, dass Windstrom mit 405 Milliarden Euro den größten Anteil am "Nettonutzen" hat.

Die Autorinnen Lena Reuster und Swantje Küchler begründen die positive Bilanz der erneuerbaren Energien zweifach: Atom und Kohle verursachen Umweltschäden, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Jede Kilowattstunde grüner Strom hilft, diese Umweltschäden zu vermeiden. Zum anderen schmelzen die Kosten für neue Ökostrom-Anlagen dank technischer Weiterentwicklung und wachsender Routine mehr und mehr dahin. "Es sind vor allem die Folgekosten von Kohle- und Atomstrom, die in der politischen Debatte um den Strompreis konsequent ausgeblendet werden", moniert Lena Reuster vom FÖS.

Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) mit Sitz in Berlin ist ein überparteilicher und unabhängiger Think-Tank. Die Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy versorgt deutschlandweit mehr als 110.000 Kunden mit Ökostrom sowie dem neuen Gasprodukt proWindgas und baut saubere Kraftwerke.

Achtung Redaktionen: Die FÖS-Studie "Was die Energiewende wirklich kostet" sowie Pressegrafiken stehen im Pressebereich von Greenpeace Energy unter www.greenpeace-energy.de/presse.html zum Download zur Verfügung.

Dr. Kirsten Brodde, 04.09.2013

presseportal.de: http://www.presseportal.de/pm/16698/2548897/schneller-ausbau-lohnt-erneuerbare-energien-sparen-im-vergleich-zu-fossil-atomarer-stromerzeugung/api
Anzeigen

zum Thema passende Artikel

Energiewende ist ein Gewinn für künftige Generationen / Neue Studie des FÖS entlarvt Altmaiers fragwürdige 'Billionen'-Rechnung

Atom und Kohle werden deutlich höher subventioniert als erneuerbare Energien / Betreiber konventioneller Kraftwerke verursachten 2012 versteckte Kosten in Höhe von 40 Mrd. Euro

Umfrageergebnisse zur Intersolar: keine Transparenz im Energiekostendschungel

Syneco Trading GmbH konnte das Kundenhandelsvolumen in 2012 erneut steigern, fordert aber gleichzeitig Veränderungen des Energiemarktmodells

Energiewende rückwärts / Kommentar von Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy

Greenpeace-Analyse zum Quotenmodell / Vorschlag der Monopolkommission ungeeignet zum Ausbau der Erneuerbaren Energien

Erneuerbare Energien: Biogas & Wasser 2/3

juwi-Sparkonzept zur Energiewende entlastet private Stromkunden um sechs Milliarden Euro


Quellenangaben und Copyright

Weitere Informationen zu den Quellenangaben und zum Copyright der Artikel finden Sie hier. Externe Artikel sind mit dem jeweiligen für den Artikel verantwortlichen Anbieter über den Link "zum vollen Artikel" verknüpft.

Suche in Artikeln


Wussten Sie...
...dass moderne Windenergieanlagen bis zu 5MW Leistung erbringen?
Energieliga.de