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Artikel vom 19.02.2010

Solar Mobility Messe in Berlin: Vom praktischen Kleinwagen für kurze Strecken bis zum luxuriösen Sportwagen Tesla Roadster

Mit der Messe „SolarMobility“ veranstaltet der Bundesverband Solare Mobilität e.V. die größte deutsche Ausstellung von Elektrofahrzeugen, die bereits heute zu kaufen sind. Auf der Ausstellung konnte man diese Woche vom 16. bis 20. Februar 2010 auf dem Berliner Messegelände Neuheiten und schon seit Jahren erprobte Elektrofahrzeuge bewundern.

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Das Spektrum reicht vom Dreiradfahrzeug TWIKE, das durch Kombination von Elektromotor und Pedalantrieb bis zu 85km/h erreicht, bis hin zum luxuriösen Sportwagen Tesla Roadster, der auf der Autobahn auch 200km/h fährt. Auch einen elektrisch umgerüsteten Audi A2 und einen Smart, bei dem eine Steckdose an der Außenseite allerdings bisher nur die Idee der Elektroumrüstung symbolisieren soll, sind ausgestellt.

Ein Highlight ist der zum ersten Mal in der Öffentlichkeit vorgestellte Zweisitzer Jetcar Elektro, der im „Zero Emissions Race“ klimaneutral in 80 Tagen um die Welt fahren soll. Durch seine optimierte aerodynamische Form verbraucht das Jetcar mit eingebautem Dieselmotor nur 2,5 l auf 100 km. Der Smart, von dem der Motor entlehnt wurde, verbraucht etwa 50% mehr. Mit Elektroantrieb hat das Jetcar bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h eine Reichweite von 200-250km, von Berlin nach Hamburg reicht es also noch nicht. Vor allem aufgrund seines Preises von 60 000 bis 80 000 € wird Zweisitzer wohl vorerst Zukunftsvision bleiben und kein Auto für jedermann werden. Zukunftsweisend für die Elektromobilbranche ist aber das Prinzip der maximalen Effizienzoptimierung.

Jetcar, Quelle: Bundesverband Solare Mobilität e.V.

Durch seine Leistung überzeugt vor allem auch der Tesla Roadster. Mit dem luxuriös ausgestatteten Sportwagen kann man bei durchschnittlicher Fahrweise mit Autobahn und Stadtverkehr laut Hersteller rund 390km ohne Zwischenladung fahren. Für dieses Auto muss man allerdings etwa 120 000 € hinlegen.

Neben solchen Luxus-Varianten gibt es aber auch praktische Kleinwagen, wie den Tazzari ZERO. Der italienische Zweisitzer für 23 900€, der bis zu 140 km am Stück und maximal 90 km/h fährt, erfreut sich in Italien solcher Beliebtheit, dass es schon zu Lieferverzögerungen kommt. Neu ist die Viersitzer-Variante REVA NXR mit ähnlichen Leistungsdaten.

Auch elektrisch betriebene Zweirad-Roller kommen auf der Messe nicht zu kurz. In Fragen des Preises und der Leistung sind sie wohl am Ehesten mit ihrem fossil betriebenen Pendant, dem Moped, konkurrenzfähig.

Das größte technische Problem bleibt die Herstellung von leistungsfähigen Batterien, durch die eine größere Reichweite bei höherer Geschwindigkeit erreicht werden könnte. Die Lithium-Ionen-Akkus haben im Vergleich zu herkömmlichen Batterien zwar schon einen großen Fortschritt gebracht, für den massenhaften Einsatz in Elektroautos mit größerer Reichweite scheint die Technik aber noch nicht zuverlässig genug zu sein. Hauptproblem ist wahrscheinlich, dass die großen Autokonzerne derzeit noch kaum in Elektrotechnologien investieren und somit der Fortschritt im Bereich der Autobatterien durch die geringe Nachfrage nur sehr schleppend ist.

Das Elektroauto gewinnt in Zeiten des Klimawandels immer mehr an Bedeutung. Gerade bei Konzepten wie dem „Smart Grid“, ein intelligentes Stromnetz durch das die Stromversorgung bei einem großen Anteil regenerativer Energien gesichert werden soll, kommt dem Elektroauto als Stromspeicher, der dann geladen werden kann, wenn viel Strom zur Verfügung steht, eine wichtige Rolle zu. Auch diesen Konzepten und der Frage nach der Infrastruktur für das Aufladen der Autobatterien widmet die Messe einige Stände.

Grosse Wiesmann, 19.02.2010

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