Freitag, 9.12.2016
www.windjournal.de
Kostenloser Newsletter erneuerbare Energie!
Nachrichten | Erneuerbare | Kleinwindkraft | Solarenergie | Elektroauto | Newsletter | Branchenverzeichnis | Jobs | Bilder | Videos | Links | Impressum
Newsletter
Hier für den Newsletter des Wind Journals anmelden
Anzeige
Bildergalerie
Bildergalerie
Informations-Service
Das Wind Journal erstellt speziell auf die Interessen der Nutzer abgestimmte Informations-Newsletter, deren Inhalt die Nutzer mit einem intelligenten Werkzeug selbst bestimmen können! mehr
Anzeige
Suche
Artikel vom 21.02.2013

Vermarktung flexibler Lasten bringt zusätzliche Erlöse für Unternehmen / dena-Handbuch unterstützt Unternehmen beim Erschließen flexibler Lasten

Berlin (ots) - Vermarktung flexibler Lasten bringt zusätzliche Erlöse für Unternehmen / dena-Handbuch unterstützt Unternehmen beim Erschließen flexibler Lasten

Anzeigen

Um in Zukunft auf die schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien reagieren zu können, ist eine Flexibilisierung der Stromnachfrage notwendig. Dazu können insbesondere Unternehmen beitragen, indem sie ihren Stromverbrauch flexibel gestalten. Sie können durch die überbetriebliche Vermarktung flexibler Lasten auch Geld verdienen. Im Rahmen der neuen Abschaltverordnung können stromintensive Unternehmen Lasten ab 50 MW vermarkten. Aber auch kleinere flexible Lasten von 500 kW können je nach Verfügbarkeit und Schalthäufigkeit bis zu 40.000 Euro pro Jahr auf dem Regelenergiemarkt erzielen. In Deutschland besteht in Industrie und Gewerbe ein technisches Potenzial für Lastverlagerung von rund 7 GW. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer neuen Publikation, die Unternehmen bei der Abschätzung und Erschließung ihrer Potenziale beim Lastmanagement unterstützt.

"Lastmanagement wird in Zukunft einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Energiewende leisten. Es hilft, Erzeugungs- und Nachfrageschwankungen auszugleichen, wertvolle Ausgleichs- und Regelenergie bereitzustellen und perspektivisch überlastete Netzabschnitte zu entlasten. Gleichzeitig bietet es Unternehmen die Chance, Energiekosten zu senken und Erlöse zu generieren", betont dena-Bereichsleiterin Annegret-Cl. Agricola.

Das dena-Handbuch "Lastmanagement. Vermarktung flexibler Lasten: Erlöse erwirtschaften - zur Energiewende beitragen" bietet Übersichten und Checklisten für den Aufbau eines betrieblichen Lastmanagements und stellt praktische Beispiele aus Industrie und Gewerbe vor. Das Handbuch kann gegen eine Gebühr von 23,20 Euro unter www.dena.de bestellt werden.

Die Inhalte des Handbuchs wurden von der dena im Austausch mit Branchenexperten im Rahmen des dena-Arbeitskreises Lastmanagement entwickelt. Mit dem Arbeitskreis bietet die dena Fachakteuren wie Branchenverbänden gewerblicher und industrieller Energieverbraucher sowie Vermarktern von flexiblen Lasten ein Forum, um Lösungsvorschläge zur Flexibilisierung der Stromnachfrage zu erarbeiten. Ziel ist es, die bestehenden Lastmanagementpotenziale in Industrie, Gewerbe und kommunalen Unternehmen nutzbar zu machen. Das Stromversorgungssystem in Deutschland beruhte in der Vergangenheit auf dem Prinzip, dass die Stromerzeugung dem Verbrauch folgt und so die Stabilität des Stromnetzes gewährleistet bleibt. Bisher tragen insbesondere der konventionelle Kraftwerkspark und Pumpspeicherwerke dazu bei, Schwankungen der Nachfrage sowie bei der Stromerzeugung aus Sonnen- und Windenergie auszugleichen. Für die Integration zunehmender Anteile fluktuierender erneuerbarer Energien wird eine Flexibilisierung der gesamten Wertschöpfungskette erforderlich. Der Ausbau der Stromnetze, ein zunehmender Einsatz von Energiespeichern und die Flexibilisierung der Erzeugungs- sowie der Nachfrageseite sind hierfür wichtige Bausteine. Mit Lastmanagement können Unternehmen einen Beitrag dazu leisten, die Nachfrage flexibler zu gestalten, und gleichzeitig zusätzliche Erlöse erwirtschaften.

Das Projekt "Effiziente Energiesysteme - Information und Dialog für eine zukunftsfähige Energieversorgung" ist eine Initiative der dena und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden haben die Möglichkeit, als Kooperationspartner am Projekt teilzunehmen. Kooperationspartner des Projekts für das Fachmodul Lastmanagement ist die Capgemini Deutschland GmbH. Weitere Informationen zum Projekt und dem Thema Lastmanagement unter www.effiziente-energiesysteme.de.

Mitglieder des Arbeitskreis Lastmanagement sind: Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e. V. (BVMW), Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK), Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA ), Entelios AG, Next Kraftwerke GmbH, Smart Energy Demand Coalition (SEDC), TeraJoule Energy GmbH, Verband der Chemischen Industrie e. V. (VCI), VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e. V., WirtschaftsVereinigung Metalle. e. V. (WVM), Zentralverband Kälte Klima Wärmepumpen e. V. (ZVKKW), Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW), Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI), Handelsverband Deutschland - HDE e. V.

Nadia Grimm, Pressekontakt: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), 21.02.2013

presseportal.de: http://www.presseportal.de/pm/43338/2420243/vermarktung-flexibler-lasten-bringt-zusaetzliche-erloese-fuer-unternehmen-dena-handbuch/api
Anzeigen

zum Thema passende Artikel

Sichere Stromversorgung in Deutschland auch bei hohen Anteilen Erneuerbarer Energien - Aktuelle Studie der BET GmbH zeigt Technologien und Möglichkeiten auf

Intersolar Europe 2013: SolarMax stellt Eigenverbrauchs- und Speicherlösung vor

E-Energy zeigt auf der Hannover Messe das große Effizienzpotential im deutschen Stromnetz

Statkraft und Next Kraftwerke schaffen Synergien in der Direktvermarktung

Branchenkrieg in der Energiewirtschaft

Biogas-Fachmesse 2013: Clean Energy Sourcing stellt Vermarktungskonzepte vor

Pressekommentar der WAB über Vorschläge von Bundesumweltminister Altmaier zur Einführung einer Strompreissicherung

Pressekommentar der WAB zur Einführung einer Strompreissicherung


Quellenangaben und Copyright

Weitere Informationen zu den Quellenangaben und zum Copyright der Artikel finden Sie hier. Externe Artikel sind mit dem jeweiligen für den Artikel verantwortlichen Anbieter über den Link "zum vollen Artikel" verknüpft.

Suche in Artikeln


Wussten Sie...
...dass Windstrom wegen sinkender Einspeisevergütungen schon 2015 erstmals billiger sein wird als Energie aus Kohle oder Kernkraft?
Energieliga.de