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Artikel vom 21.01.2013

VKU: Energiemarktdesign muss Netzdimension berücksichtigen

Berlin (ots) - Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) nimmt mit Interesse die Überlegungen der Thüga AG zur Ausgestaltung eines zukunftsfähigen Energiemarktdesigns zur Kenntnis. VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck hierzu: "Wir haben uns die ersten Überlegungen der Thüga angeschaut. Da sind einige gute Gedanken dabei, wenngleich in dem Ansatz unter anderem die Einbindung der Netze komplett fehlt. Im VKU wird derzeit ein umfängliches Marktdesign mit gutachterlichen Vorschlägen erarbeitet, an dem auch die Thüga AG mitarbeitet. Dieses enthält aus Sicht des VKU wichtige Aussagen zur Weiterentwicklung des Energiehandelsmarktes (Energy Only Market), zur Ergänzung eines Leistungsmarktes, zur Fortentwicklung des Fördersystems für erneuerbare Energien sowie zur Implementierung von Smart Grids und der Finanzierung der Netzinfrastruktur.

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Reck: "Jetzt muss es aber darum gehen, dass es aus Sicht aller kommunalen Stadtwerke, besser noch der gesamten Branche, einen integrierten Vorschlag für ein Energiemarktdesign der Zukunft gibt." Diese breit abgestimmte Position sollte dann als Diskussions- und Debattenbeitrag von den Fraktionen im Deutschen Bundestag aufgegriffen werden und dann auch mit in die Beratungen des Parlaments und der Bundesregierung einfließen. Der VKU wird im Rahmen einer Energiemarkt-Konferenz am 1. März 2013 in Berlin ein entsprechendes Marktdesign aus Sicht der deutschen Stadtwerke vorstellen. Die Ergebnisse wird der VKU dann allen politisch relevanten Akteuren für die weiteren Überlegungen und einzuleitenden gesetzgeberischen Initiativen zur Verfügung stellen.

Leitgedanke eines integrierten Energiemarktdesigns muss sein, dass die Energiewende nur mit einem funktionierenden Zusammenspiel erneuerbarer Energien und effizienter fossiler Kraftwerke gelingen kann, die auch den notwendigen Netzausbau auf allen Ebenen nicht aus dem Blick verliert. Dementsprechend umfassend ist auch das Gutachten des VKU angelegt, dass damit alle relevanten Ebenen des Energiemarktes betrachtet und sehr konkrete Vorschläge für die Zukunft macht.

Redaktioneller Hinweis: Der VKU wird die Ergebnisse des Gutachtens am 1. März 2013 um 12.30 Uhr in einer Pressekonferenz gemeinsam mit den Gutachtern vorstellen. Eine gesonderte Einladung erfolgt noch.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit 235.000 Beschäftigten wurden 2010 Umsatzerlöse von rund 95 Milliarden Euro erwirtschaftet und etwa 8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 49,1 Prozent in der Strom-, 58,4 Prozent in der Erdgas-, 77,2 Prozent in der Trinkwasser-, 60,0 Prozent in der Wärmeversorgung und 16,5 Prozent in der Abwasserentsorgung.

Carsten Wagner, Verband kommunaler Unternehmen e.V. , 21.01.2013

presseportal.de: http://www.presseportal.de/pm/6556/2401508/vku-energiemarktdesign-muss-netzdimension-beruecksichtigen/api
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