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Artikel vom 09.01.2013

VKU-Hauptgeschäftsführer Reck zu Gast in Wildbad Kreuth /

Berlin / Wildbad Kreuth (ots) - Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), hat heute auf Einladung der CSU an einem energiepolitischen Gespräch im Rahmen der Klausurtagung in Wildbad Kreuth teilgenommen. Reck würdigte, dass die Partei die entscheidenden Baustellen der Energiewende klar benenne. Um die Versorgungssicherheit sicherzustellen, sei nun baldiges Handeln nötig: "Die derzeitigen politischen Rahmenbedingungen machen den Aus- und Umbau hin zu einem effizienteren, bezahlbaren und umweltfreundlicheren Energiesystem unmöglich. Dieses Stückwerk an Verordnungen gefährdet nicht nur die Ziele der Energiewende, sondern die gesamte wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands." Mehr Wettbewerb und volkswirtschaftliche Effizienz sowie weniger regulatorische Eingriffe, müsse die Maxime lauten, darin sehe er sich mit der CSU einig.

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Reck begrüßte ausdrücklich, dass sich die CSU an einem konstruktiven Dialog mit der Kommunalwirtschaft interessiert zeige. "Die Stadtwerke können und wollen einen wesentlichen Beitrag zur Umgestaltung des Energiesystems leisten. Das haben sie durch den Ausbau der hoch effizienten Kraft-Wärme-Kopplung gezeigt, die ein wichtiger Baustein der Energiewende ist. Und sie stehen auch für weitere Investitionen bereit - wenn die Rahmenbedingungen stimmen."

Reck wies eindringlich auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hin, in denen zurzeit viele geplante Kraftwerke stecken. "Viele Anlagen können im heutigen Energiemarkt nicht wirtschaftlich betrieben werden, obwohl neue, flexible Gaskraftwerke gerade im Süden Deutschlands aus systemischen Gründen dringend notwendig sind." Selbst bestehende Kraftwerke seien deutschlandweit aus wirtschaftlichen Gründen von der Stilllegung bedroht. "Wir benötigen ein neues Marktdesign, um die die richtigen Impulse für Investoren und Betreiber zu setzen", mahnte Reck.

Der Hauptgeschäftsführer sieht die Versorgungssicherheit in Gefahr, wenn die Umgestaltung des Energiemarkts nicht bald besser koordiniert werde. "Ausschlaggebend für das Gelingen der Energiewende ist das funktionierende Zusammenspiel erneuerbarer Energien und effizienter fossiler Kraftwerke mit dem Netzausbau auf allen Ebenen. Notwendig ist eine Energiepolitik aus einem Guss, bei der alle relevanten Komponenten der Energiewende aufeinander abgestimmt betrachtet werden."

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit 235.000 Beschäftigten wurden 2010 Umsatzerlöse von rund 95 Milliarden Euro erwirtschaftet und etwa 8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 49,1 Prozent in der Strom-, 58,4 Prozent in der Erdgas-, 77,2 Prozent in der Trinkwasser-, 60,0 Prozent in der Wärmeversorgung und 16,5 Prozent in der Abwasserentsorgung.

Carsten Wagner, 09.01.2013

presseportal.de: http://www.presseportal.de/pm/6556/2395016/vku-hauptgeschaeftsfuehrer-reck-zu-gast-in-wildbad-kreuth-energiepolitik-aus-einem-guss-ist-wichtig/api
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