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Artikel vom 26.09.2007

Afrika erlebt den Klimawandel

Wieder einmal trifft es die Ärmsten am heftigsten. Afrika hat schon viele Naturkatastrophen erlebt - aber noch keine wie diese aktuelle, wo Wüsten zu Schlamm werden. Die Überschwemmungen reichen von Kenia im Osten bis nach Senegal im Westen. 18 Länder sind gleichzeitig betroffen. 1,5 Millionen Menschen sind obdachlos, hunderte sind bereits ertrunken.

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Hütten aus Lehm und Stroh lösen sich in Nichts und Dreck auf…

Unzählige und unvorstellbare Tragödien spielen sich in diesen Tagen in Schwarzafrika ab. Der Starkregen lässt den gesamten Sahelgürtel ertrinken, denn er hält seit Monaten an. Die Saat verfault, Ernten fallen aus, Häuser und Straßen verschwinden einfach durch Absacken, Schulen sind über Monate geschlossen, Zehntausende Dörfer von jeder Zufahrt und Kommunikation mit der Außenwelt abgeschnitten. Und jetzt kommt die Angst vor der Malaria-Mücke. Der Klimawandel kommt in Afrika ganz anders als wir ihn uns in Mitteleuropa vorstellen. Erst Dürre und Hitze, aber jetzt Dauerregen und Kälte. Die Erosion der Böden hat einst fruchtbares Land in großem Ausmaß zerstört. Hütten aus Lehm und Stroh lösen sich in Nichts und Dreck auf. Klimawandel, so lehrt uns die aktuelle Situation in Zentralafrika, ist weit mehr als ein Hurrikan in New Orleans oder ein Hitzesommer in Europa.

Die Klimaveränderung ist das Ende des altbekannten und vertrauten Wechsels der Jahreszeiten, von dem die bäuerliche Landwirtschaft auf der ganzen Welt lebt. Und das bedeutet, dass Millionen der Ärmsten, überwiegend Bauern, ihre Lebensgrundlage verlieren. Verursacht haben die Misere jedoch nicht sie, sondern wir in den reichen Industriestaaten. Ein deutscher Mensch produziert etwa 40 mal mehr Treibhausgase als ein Afrikaner.Bei dieser Erkenntnis muss auch die internationale Hilfe ansetzen. Klimaschutz, wie in diesen Tagen von der UNO in New York heftig gefordert, wird die wichtigste Entwicklungshilfe in der Zukunft. Die Klimafrage ist die Überlebensfrage der Menschheit geworden.

Artikel aus "Readers Edition": http://www.readers-edition.de (Angaben zur Quelle und zum Copyright dieses Artikels hier)

Franz Alt, 26.09.2007

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