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Artikel vom 03.09.2013

AUTARK Institut: Netzwerk

Dahlem/Schmidtheim (ots) - Bereits drei Jahre nachdem sich das Netzwerk "HolzStrom" der Öffentlichkeit präsentierte, wurde das Projekt Ende August 2013 mit der Inbetriebnahme einer Holzstromanlage auf dem Firmensitz der ENTRADE AG, Schloss Schmidtheim in der Eifel-Gemeinde Dahlem, erfolgreich abgeschlossen.

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"In nur drei Jahren Entwicklungszeit wurde von den Netzwerkpartnern eine Holzstromanlage entwickelt, die jetzt weltweit vermarktet werden kann", so Julien Uhlig, Begründer des Netzwerkes und Vorstand der ENTRADE AG. "Nach intensiver Sondierung des Marktes fanden wir mit der Firma Spanner RE2 GmbH einen zuverlässigen Partner, dessen technologische Entwicklungen wir insbesondere durch die Unterstützung der Hochschule Zittau/Görlitz, der RWTH Aachen und dem Fraunhofer Institut UMSICHT wissenschaftlich begleiten und vorantreiben konnten. So wurden seit 2010 bundesweit bereits über 200 Anlagen in Betrieb genommen."

Dezentrale Stromerzeugung im weltweiten Einsatz

Betrieben werden die Anlagen mit Hackschnitzeln aus Restholz, wie zum Beispiel Baumkronen und Straßenbegleitholz, und verwerten damit Biomasse, die bisher keiner energetischen Nutzung zugeführt wurde. Die kleintechnischen Holzstromanlagen sind besonders robust, können ohne großen Aufwand aufgestellt und somit weltweit an fast jedem Ort betrieben werden. Die dezentrale Gewinnung von Strom in kleinen, wärmegeführten Kraftwerken ist ein wesentlicher Lösungsansatz im Rahmen der globalen Energieprobleme.

Eingebettet in den Forschungsverbund des AUTARK Institutes war das Ziel des Netzwerks "HolzStrom" die Prozessoptimierung der kleintechnischen Biomassevergasung zum Zweck der Strom- und Wärmebereitstellung sowie die Entwicklung innovativer Produktlösungen im Bereich Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Im Mittelpunkt der Arbeit standen kleine Holzstromanlagen mit einer elektrischen Leistung bis zu 45 Kilowatt.

Das vom Bundeswirtschaftsministerium mit 350.000 Euro geförderte Netzwerk koordinierte die Entwicklungsarbeit von rund 20 Firmen und Forschungseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet und bündelte führende wissenschaftliche Kapazitäten, die auf diesem Gebiet tätig sind. Hierzu zählen die RWTH Aachen, die TU Dresden, die Hochschule Zittau/Görlitz sowie das Fraunhofer Institut UMSICHT in Oberhausen. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit wurden sowohl auf der Hannover Messe als auch auf der E-World in Essen dem Fachpublikum vorgestellt.

Weitere Informationen im Internet unter www.autarkinstitut.de sowie www.holzstrom.net.

Regina Krause, 03.09.2013

presseportal.de: http://www.presseportal.de/pm/102913/2548352/autark-institut-netzwerk-holzstrom-erfolgreich-abgeschlossen-klimaneutraler-strom-aus-restholz/api
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