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Artikel vom 26.11.2012

Energie hautnah: Das E-Werk von Tollwood und Greenpeace auf dem Tollwood Winterfestival 2012 in München

In dem weißen Kuppelzelt geht es beispiels-weise darum, was Energie wirklich „kostet“: Wie sehen die Ölsümpfe im Nigerdelta aus? Welche Spuren hinterlässt der Braunkohleabbau? In dem Zelt geht es außerdem um die Energiewende in Deutschland und darum, was jeder Einzelne tun kann – für eine Zukunft mit Wind, Sonne und Co.

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ENERGIE DER GEGENWART UND ZUKUNFT: „Strom aufwärts“ lautet das Motto auf dem Tollwood Winterfestival 2012, das vom 27. November bis 31. Dezember auf der Münchner Theresienwiese stattfindet. Damit greift Tollwood ein viel diskutiertes Thema auf: die Energiewende. Im „E-Werk“, einem futuristisch anmutenden Kuppelzelt von Tollwood und Greenpeace, erfahren die Besucher dazu viel Wissenswertes: Was sind die wahren Kosten der Energie? Wie funktioniert die Energiewende? Und was kann jeder einzelne dazu beitragen? Niklas Schinerl, Energieexperte von Greenpeace, dazu: „Die Energiewende schafft Arbeitsplätze, stärkt die regionale Entwicklung und macht uns unabhängig von den steigenden Preisen der fossilen Energieträger wie Öl, Kohle und Gas. 100 Prozent Erneuerbare Energien sind technologisch und finanziell leist- und machbar. Das E-Werk zeigt in diesem Jahr wie es funktioniert.“ Das „E-Werk“ auf dem Tollwood Winterfestival ist von Montag bis Freitag von 14 bis 23 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 11 bis 23 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der erste Teil des „E-Werks“ thematisiert die wahren Kosten der Energie: Mittels 180 Grad-Projektionen wird der Besucher zum Zeitzeugen der Brandherde bei der Energiegewinnung. Bilder und Filme von den Ölsümpfen des ausgebeuteten Nigerdeltas, Fukushima nach der Katastrophe und die Erdwunden nach dem Braunkohletageabbau sind hier kombiniert mit Texten und Informationen zu den wahren Kosten der Energiegewinnung – den finanziellen, ökologischen und gesellschaftlichen. Die zweite Hälfte des Zeltes ist der Energiewende in Deutschland gewidmet: Umgeben von einem E-Werk-Ambiente mit Hochspannungsisolatoren kann sich der Besucher selbst als Energiemanager versuchen. Ein interaktiver Energie-Atlas von Greenpeace erscheint auf einer Leinwand, die mit einem Mischpult verbunden ist, mit dem sich der landesweite Energiemix zusammenstellen lässt. Der Besucher kann so Deutschlands Weg zur Totalversorgung mit Erneuerbaren Energien durchspielen. Was jeder selbst tun kann, damit die Energiewende gelingt, thematisiert der dritte, wie eine Betriebsküche gestaltete Bereich des „E-Werks“.

Wie die Energiewende in Deutschland realisiert werden kann, ist in der Greenpeace-Studie „Der Plan“ geschildert. Diese kann auf www.greenpeace.de/themen/energie heruntergeladen werden.

Greenpeace ist international, überparteilich und völlig unabhängig von Politik, Parteien und Industrie. Mit gewaltfreien Aktionen kämpft Greenpeace für den Schutz der Lebensgrundlagen. Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland spenden an Greenpeace und gewährleisten damit die tägliche Arbeit zum Schutz der Umwelt. www.greenpeace.de

Das Tollwood Festival: Tollwood veranstaltet zweimal im Jahr ein Kulturfestival in München. Das Festival basiert auf einem drei-Säulen-Modell: mit dem „Markt der Ideen“, einer Fundgrube für internationales Kunsthandwerk, der bio-zertifizierten Festivalgastronomie sowie einem internationalen Kulturprogramm aus Musik, verschiedenen Theaterformen, Performances und Bildender Kunst. Seit dem ersten Festival 1988 versteht Tollwood sich auch als Forum für Ökologie und Umweltbewusstsein. Rund 1,5 Millionen Menschen besuchen jährlich das Kulturfestival. www.tollwood.de

Christiane Stenzel, 26.11.2012

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