Mittwoch, 29.6.2016
www.windjournal.de
Kostenloser Newsletter erneuerbare Energie!
Nachrichten | Erneuerbare | Kleinwindkraft | Solarenergie | Elektroauto | Newsletter | Branchenverzeichnis | Jobs | Bilder | Videos | Links | Impressum
Newsletter
Hier für den Newsletter des Wind Journals anmelden
Anzeige
Bildergalerie
Bildergalerie
Informations-Service
Das Wind Journal erstellt speziell auf die Interessen der Nutzer abgestimmte Informations-Newsletter, deren Inhalt die Nutzer mit einem intelligenten Werkzeug selbst bestimmen können! mehr
Anzeige
Suche
Artikel vom 09.01.2013

Häusliche Feuerstätten: Nachweis-Pflicht gegenüber dem Schornsteinfeger - 2013 wird es ernst

Frankfurt am Main (ots) - Kaminofenbesitzer müssen dieses Jahr belegen, dass ihre Feuerstätte die Anforderungen der 1.BImSchV erfüllt

Anzeigen

Das Jahr 2013 wird für viele Kaminofenbesitzer ein besonderes Jahr. Dann müssen sie ihrem Schornsteinfeger gegenüber den Nachweis erbringen, dass ihre Feuerstätte die Anforderungen der Ersten Bundes-Immissionsschutz-Verordnung, kurz 1.BImSchV, erfüllt. Sollte die Typprüfung für ihr "Schätzchen" 1975 oder früher erfolgt sein, könnte es jetzt ernst werden. Denn solche alten Öfen halten vielfach nicht die Emissionsgrenzen für Feinstaub und Kohlenmonoxid ein. Deshalb droht ihnen ein Jahr später, also Ende 2014, das verdiente "Aus".

Für alle anderen Betreiber eines Kaminofens, Kachelofens oder Heizkamins gilt: Bei der Feuerstätten-Schau 2013 muss das Jahr der Typprüfung ermittelt werden. Danach richtet sich, bis wann auch sie die 1.BImSchV-Kriterien erfüllen müssen. 2017 enden die Fristen für Feuerungsanlagen der Jahrgänge bis 1984. Drei Jahre später folgen die Geräte mit Typprüfungen bis 1994. Und 2024 schließlich dann all jene Öfen, die vom 1. Januar 1995 bis zum 21. März 2010 in Betrieb gegangen sind.

Daran erinnert der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., der die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt, wozu auch Pellet-Einzelöfen und Gas-Kamine zählen. Die neue Kleinfeuerungsanlagenverordnung schreibt erstmals vor, dass von Geräten, die vor Inkrafttreten der Verordnung bereits installiert waren, maximal 0,15 g/m3 Staub und 4 g/m3 CO emittiert werden dürfen.

HKI-Cert: Online-Datenbank gibt Auskunft, ob Grenzwerte eingehalten werden

"Wenn ein Kaminofen schon 40 Jahre oder länger in Betrieb ist", so Dipl.-Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI, "sollte ohnehin über einen Austausch nachgedacht werden. Denn die Verbrennungstechnik hat in der Zwischenzeit große Fortschritte erzielt: Nicht nur das Emissionsverhalten, auch der Wirkungsgrad der Feuerstätten - und somit ihr Brennstoffverbrauch - haben sich seitdem deutlich verbessert. Wer also sein altes Heizgerät in den wohl verdienten 'Ruhestand' schickt, hilft nicht nur dem Klima und der Umwelt. Er entlastet auch dauerhaft seine Haushaltskasse."

Dem Schornsteinfeger gegenüber den erforderlichen Nachweis zu erbringen ist im Übrigen nicht schwer. Hierfür hat der HKI gemeinsam mit den Herstellern eine Online-Datenbank aufgebaut, die auf dem Verbraucher-Portal www.ratgeber-ofen.de einsehbar ist. Dort lässt sich über eine Suchfunktion für jedes einzelne Modell leicht ermitteln, ob es den Anforderungen der 1.BImSchV entspricht.

Désirée Kalkowski, HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. , 09.01.2013

presseportal.de: http://www.presseportal.de/pm/60093/2394736/haeusliche-feuerstaetten-nachweis-pflicht-gegenueber-dem-schornsteinfeger-2013-wird-es-ernst/api
Anzeigen

zum Thema passende Artikel

HKI-Cert: Neutrales Label bürgt für geprüfte Qualität moderner Feuerstätten

Moderne Feuerstätten: Online-Datenbank gibt für geprüfte Geräte grünes Licht

Neue Regeln für Hausbesitzer und Energieverbrauch ab 2015 / Eigentümer sollten alte Heizkessel und Dämmpflicht prüfen / Energielabel im Online-Handel und neue Effizienzklassen für Elektrogeräte

Warnung vor Brennholz-Knappheit ist Panikmache

Mindestanforderungen an den Energiehandel betreffen alle Energieversorger / Trianel bietet Lösungen zur Umsetzung von REMIT, MiFID und Co. vor Ort

Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden Württemberg künftig ohne Solar als Ankertechnik

DBU fördert das Entwickeln eines Filtersystems für Kleinfeuerungsanlagen

Blue Responsibility: Was die deutsche Sanitärindustrie bewegt


Quellenangaben und Copyright

Weitere Informationen zu den Quellenangaben und zum Copyright der Artikel finden Sie hier. Externe Artikel sind mit dem jeweiligen für den Artikel verantwortlichen Anbieter über den Link "zum vollen Artikel" verknüpft.

Suche in Artikeln


Wussten Sie...
...dass Windstrom wegen sinkender Einspeisevergütungen schon 2015 erstmals billiger sein wird als Energie aus Kohle oder Kernkraft?
Energieliga.de