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Artikel vom 05.09.2013

Repräsentative Umfrage zeigt: Elektromobilität mit glaubhaftem Ökostrom wichtig für Käufer und Autohersteller

Bonn (ots) - Bürger wünschen sich mehrheitlich Elektrofahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energien / Jeder Dritte würde beim Umstieg auf Elektromobilität bewusst zu Ökostrom wechseln

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70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die sich für Elektromobilität interessieren, wünschen sich, dass der Strom für Elektrofahrzeuge aus erneuerbaren Energien stammt. Für ein Drittel der Befragten wäre der Kauf eines Elektrofahrrades oder Elektroautos sogar ein Grund, extra auf Ökostrom umzustellen; weitere 18 Prozent gaben an, bereits jetzt Ökostrom zu beziehen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage, die der Grüner Strom Label e.V. (GSL) beim Marktforschungsinstitut YouGov in Auftrag gegeben hat.

"Elektromobilität macht aus ökologischer Sicht nur Sinn, wenn Pedelec und Elektroauto auch tatsächlich mit Ökostrom betrieben werden", sagt Dietmar Oeliger, Verkehrsexperte des NABU und GSL-Vorstandsmitglied. "Ein Elektroauto, das mit Atom- oder Kohlestrom betankt wird, fährt nicht umweltfreundlich. Das haben erfreulicherweise bereits viele Bürger erkannt."

Von den Teilnehmern der Umfrage interessieren sich 65 Prozent für Elektromobilität, 4 Prozent besitzen bereits ein eigenes Elektrofahrzeug. 31 Prozent zeigen noch kein Interesse an dem Thema, doch auch in dieser Gruppe meint rund die Hälfte der Befragten, dass Elektrofahrzeuge mit Ökostrom betankt werden sollten. "Die Umfrage legt den Schluss nahe, dass Unternehmen ihre Elektromobilitätsangebote nur dann gut und glaubhaft bei Kunden platzieren können, wenn sie sie mit Ökostrom kombinieren", sagt Oeliger. Wenn im Rahmen der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung im September in Frankfurt die ersten deutschen Hersteller ihre Premieren mit Elektroautos feierten, sei für die Kunden der genaue Blick auf die dazugehörigen Ökostrom-Angebote entscheidend.

Dass Ökostrom nicht gleich Ökostrom ist, müsse verstärkt betont werden: "Nutzer und Anbieter sollten darauf achten, dass sie Elektrofahrzeuge nicht nur mit Greenwashing-Ökostrom aufladen. Sonst wird alter Ökostrom einfach nur an neue Kunden umverteilt. Der Umwelteffekt ist gleich null", so Oeliger. Welcher Ökostrom wirklich einen Beitrag für Umwelt und Klima leistet, zeige sich auf dem Internetportal des GSL.

Um die Nutzung von Elektromobilität mit Ökostrom zu fördern, hat der GSL e.V. darüber hinaus die Kampagne "fahr sauber" ins Leben gerufen. Damit erhalten Unternehmen aus dem Mobilitätsbereich die Möglichkeit, sich mit Anbietern von GSL-zertifiziertem Ökostrom zu vernetzen. Auf www.fahr-sauber.de können sich Interessierte über geeignete Ökostromangebote informieren. Vielfältige Beispiele zeigen, wie Elektromobilität bereits heute mit zertifiziertem Grünstrom kombiniert wird.

Über die Umfrage

Für die repräsentative Umfrage ließ der Grüner Strom Label e.V. im August 2013 vom Institut YouGov 1.038 Bundesbürger ab 18 Jahren online zu ihrer Einstellung gegenüber Elektromobilität befragen.

Über den Grüner Strom Label e.V.

Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Grüner Strom Label (GSL) für Ökostrom mit Mehrwert und das Grünes Gas Label (GGL) für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherschutzverbände sowie Friedensorganisationen. GSL und GGL sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Daniel Craffonara, 05.09.2013

presseportal.de: http://www.presseportal.de/pm/103205/2549861/repraesentative-umfrage-zeigt-elektromobilitaet-mit-glaubhaftem-oekostrom-wichtig-fuer-kaeufer-und/api
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