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Artikel vom 17.05.2013

Branchenkrieg in der Energiewirtschaft

Hamburg (ots) - Kapitalstarke Energiekonzerne gegen die Energiewende und ihre Unternehmensvertreter

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Martin Richard Kristek, Inhaber und Geschftsfhrer der Unternehmen der mk-group ("Care-Energy") nahm am 15. Mai 2013 im Rahmen einer Pressekonferenz 2 Stunden lang Stellung zu der verzerrten und geschftsschdigenden Berichterstattung insbesondere im Handelsblatt und im Magazin Frontal21 vom 14. Mai 2013.

Das komplette Material der Pressekonferenz finden Sie als Video unter folgendem Link:

http://www.youtube.com/watch?v=6wkz3N5IDSc

Bewertung der Diskussion:

Die laufende Berichterstattung ber die mk-group ist aus Sicht der mk-group ein konzertierter Versuch der Konkurrenz ber ausgewhlte Medien, die Verbraucher zu verunsichern und somit einen schnell wachsenden Wettbewerber zu schdigen. Martin Kristek: "Statt soziale und kundenfreundliche Preise anzubieten, nutzen Wettbewerber ihren Einfluss, um einzelne Medien gezielt fr eine negative Berichterstattung ber unsere Marke "Care-Energy" in Stellung zu bringen. Die Mglichkeiten der Einflussnahme auf Berichterstattungen beispielsweise des ZDF scheinen fr groe Wettbewerber fast unbegrenzt zu sein. Bereits am 8. Mai dieses Jahres haben wir in einer ganzseitigen Anzeige in der FAZ E-Mails verffentlicht, in den sich ein Energieversorger gegenber einem Vertriebsunternehmen rhmt, das ZDF fr eine negative Berichterstattungen ber Care-Energy "ins Boot zu holen". Wir haben dem Intendanten des ZDF, Herrn Dr. Bellut, zu diesem Thema in einem offenen Brief eine Reihe von Fragen gestellt und warten bis heute auf eine Antwort.

"Insgesamt habe die laufende Kampagne dem Unternehmen noch nicht geschadet, so Kristek weiter. "Wir sind ein inhabergefhrtes, eigenkapitalfinanziertes Unternehmen. Die laufende Kampagne hat unseren Bekanntheitsgrad gesteigert, wir wachsen weiterhin mit mehr als 1000 Neukunden pro Tag. Wir lassen uns von unserem Kurs bei der Umsetzung der Energiewende durch Strkung dezentraler Energieversorgungsstrukturen nicht abbringen, auch wenn es den groen, etablierten Versorgern offensichtlich mglich ist, medialen Druck zu erzeugen."

Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen der PK:

- Die mk-group hat in der Vergangenheit alle flligen Steuern, Abgaben und Entgelte vollstndig bezahlt. Dies ist durch Sonderprfungen des Unternehmens und durch den Wirtschaftsprfer besttigt. Als Beleg gegen die Behauptung, es wrde beispielsweise Stromsteuer nicht gezahlt, haben wir den am Tag des Eingangs im Unternehmen beglichenen Stromsteuerbescheid 2012 nebst Zahlungsbeleg verffentlicht. Wie bei jedem Unternehmen sind fr zu erwartende, in der Hhe noch unklare oder noch nicht fllige Zahlungen Rckstellungen gebildet. Die Behauptung in der ZDF-SendungFrontal 21, bei der mk-group bestnde das Risiko sich anhufender Steuerschulden bis Ende 2014 ist absurd. Sie wird ohne Kenntnis des Geschftsmodells des Unternehmens und seiner Zahlen erhoben. Diese reine Spekulation zeugt zudem von absoluter Unkenntnis ber die Zeitrume, in denen Umsatzsteuer, aber auch energiemarktspezifische Steuern und Abgaben zu zahlen sind.

Die mk-group wird gegen diese Behauptungen im Beitrag der Sendung Frontal21 juristisch vorgehen.

- Die mk-group ist der einzige Marktteilnehmer in der Energiewirtschaft, der in Euro verffentlicht, was die Versorgung eines Haushalts in Deutschland mit koenergie kostet. Wir knnen mit dieser unwidersprochenen Kalkulation beweisen, dass unser Preis fr Privatkunden von 19,90 Cent je kWh profitabel ist, insbesondere wenn die monatliche Grundgebhrvon 6,99 EUR fr Privatkunden auf die kWh umgelegt wird. Die Kalkulation ist fr jeden auf der Homepage unter Care-Energy / Strom / Kostenstruktur Strom abrufbar.

Die Kalkulation der mk-group unterscheidet sich von der des Wettbewerbs nur in 2 Punkten:

1) Durch tagesaktuellen Einkauf von kostrom im Rahmen von Direktvertrieb zum jeweils aktuellen Brsenkurs knnen wir gnstiger einkaufen als der Wettbewerb. Zudem rechnet der Wettbewerb hhere Vertriebs- und Backofficekosten ein.

2) Wir sind von allen bertragungsnetzbetreibern als Versorger mit 100% koenergie anerkannt und knnen somit das sog. Grnstromprivileg nutzen. Entsprechend zahlen wir im Bereich der EEG-Umlage nur 2 Cent und nicht den vollen Satz von mehr als 5 Cent. Jedes Unternehmen, das ausschlielich koenergie vertreibt und auf dezentrale beim Kunden stattfindende Energieproduktion setzt, kann das Grnstromprivileg nutzen und ist somit von Teilen der EEG-Umlage befreit. Ein kostromanbieter, der in seiner Preiskalkulation einen vollen Satz EEG-Umlage annimmt, kalkuliert hier bewusst mit einer Marge.

Versorger, die einen hheren Preis ansetzen als den Preis der Marke"Care-Energy" haben hhere Gewinne pro kWh zu Lasten des Preises fr dieKunden.

- Die mk-power, das Unternehmen, mit dem der Kunde einen Energiedienstleistungsvertrag fr seine Versorgung abschliet, ist korrekt als Energiedienstleister bei der Bundesstelle Energieeffizienz gemeldet, wie im Energiedienstleistungsgesetz vorgegeben. Mit der mk-power schliet der Kunde einen Energiedienstleistungvertrag zur Versorgung mit Nutzenergie aus kostrom und keinen reinen Stromliefervertrag. mk-power hat zur Zeit 250.000 Kunden bundesweit. Die Bundesnetzagentur hat eine Anhrung gestartet, warum die korrekt als Energiedienstleister gemeldete mk-power mit dieser Kundenzahl & Haushaltskunden, nicht die fr Stromlieferanten vorgeschriebene formale Meldung nach 5 EnWG abgegeben hat.

Die Meldung nach 5 EnWG wurde nicht abgegeben, weil die mk-power wie dargelegt bereits bei anderen Behrde des gleichen Bundesministeriums in ihrer richtigen Funktion als Energiedienstleister gemeldet ist. Der Energiedienstleister mk-power beauftragt fr den Ankauf des kostroms die mk-energy, da die Unternehmen der mk-group rechtlich vorgeschriebener Weise getrennt sind zwischen Netz, Produktion und Vertrieb (unbundling). Die mk-energy als Energieversorger hat als einzigen Kunden die mk-grid und muss entsprechend ebenfalls nicht nach 5 EnWG eine Meldung abgeben, da mk-grid eben kein Haushaltskunde gem. EnWG ist. Diese Auffassung werden wir der Bundesnetzagentur im zu diesem Thema immer noch laufenden Anhrungsverfahren mitteilen.

Die Abgabe dieser Meldung wre fr mk-energy, wie fr jeden anderen Stromversorger, unproblematisch. Die Meldungist ein reiner Verwaltungsvorgang ohne Folgekosten.

Es gibt keinerlei inhaltliche Verbindungen zwischen einer Meldung nach 5 EnWG und dem EEG bzw.der Hhe der zu zahlenden EEG-Umlage. Entsprechende Aussagen der Pressesprecherin der Bundesnetzagentur sind inhaltlich falsch und werden von uns juristisch auf Grund des geschftsschdigenden Medienechos rechtlichverfolgt werden.

- Das Geschftsmodell des Contracting in der Energieversorgung (nicht des nur bis zur Stromsteuer-Novelle 2010 mgliche "Scheincontracting") ist im Energiedienstleistungsgesetz ausdrcklich fr Privathaushalte geregelt. Der Aufbau der mk-group mit den Unternehmen mk-power, mk-energy und mk-grid richtet sich nach den Vorgaben des unbundling. Die Prozesse zwischen den Unternehmen richten sich nach der fr Contracting geltenden DIN Norm 8930-5.

Die Aussagen der Pressestelle der Bundesnetzagentur, unser Contracting-Modell wrde in irgendeiner Form dazu dienen, Teile der EEG-Umlage nicht zu bezahlen, ist mit Blick auf unsere bisher geleisteten Zahlungen und die laufenden Verfahren eine geschftsschdigende, haltlose Unterstellung, die wir zurckweisen und einer rechtlichen Wrdigung zufhren werden.

- In der Berichterstattung einzelner Medien wird intensiv auf einen laufenden Rechtsstreit einzelner Unternehmen der mk-group mit 3 der 4 groen bertragungsnetzbetreiber eingegangen. Dabei wird seitens der Medien darauf verwiesen, dass die Unternehmen der mk-group zunchst die EEG-Umlage gezahlt haben, die Zahlungen dann allerdings aus rechtlichen Grndenstoppen und Rckstellungen bilden mussten.

Diesem Verfahren liegt folgender Sachverhalt zu Grunde: Zahlungsbewegungen in Unternehmen der Energiebranche werden insbesondere im Bereich Netznutzung und Abgaben voll automatisiert abgewickelt. Allein die Zahl von mehr als 1000 Netzbetrieben in Deutschland verdeutlicht den Bedarf an einer automatisierten Vorgehensweise, die regelmig durch Revisionen geprft wird.

Diesen Sachverhalt haben wir den interessierten Teilnehmern der Pressekonferenz umfangreich erlutert.

Im Rahmen einer Revision im September 2012 wurde festgestellt, dass die bertragungsnetzbetriebe ihre Invoices (Rechnungen) an das falsche Unternehmen der mk-group fakturierten.

Da der Rechnungsempfnger mk-energy zu keinem Zeitpunkt Letztverbraucher belieferte, sondern wie im Contracting blich den Energiedienstleister, war und ist auch die Zahlung der EEG-Umlage nicht von diesem Unternehmen (mk-energy) zu erledigen gewesen. Auf diesen Umstand wurden die bertragungsnetzbetreiber mehrmals schriftlich hingewiesen mit der Aufforderung, die Invoice an das richtige Unternehmen zurichten. Trotz dieser Aufforderungen und Erluterungen erfolgte unverstndlicher Weise keine Rechnungskorrektur durch die bertragungsnetzbetreiber, mit denen der Rechtsstreit ausgetragen wird. Wir haben die falschen Rechnungen der bertragungsnetzbetreiber in der Hhe und in der zwingend notwendigen korrekten Adressierung moniert.

Monierte Rechnungen, also Rechnungen, denen ausdrcklich widersprochen worden ist, sind juristisch bis zur Einigung oder gerichtlichen Klrung des Sachverhalts nicht fllig. Wir erwarten die juristische Klrung des Sachverhalts und werden selbstverstndlich alle Zahlungen leisten, wie wir es bei korrekter Rechnungsstellung sofort getan htten.

Selbstverstndlich wurden innerhalb der mk-group von den betreffenden Unternehmen vollumfnglich entsprechende Rcklagen gem der kaufmnnischen Sorgfalt und Vorsicht gebildet. Die mk-group wird sich abgesehen von der obenstehenden Darlegung des eindeutigen Sachverhalts bis zur rechtskrftigen Entscheidung nicht an den von den bertragungsnetzbetreibern gewnschten ffentlichen Diskussion beteiligen oder gar Prognosen ber die Meinungsbildung unabhngiger Gerichte abgeben.

Wir hoffen, dass die Klarstellungen zum Sachverhalt eine sachliche Bercksichtigung in der Berichterstattung finden.

Wir betonen zur Sicherheit noch einmal die Tatsache, dass keiner der prozessbeteiligten bertragungsnetzbetriebe ber eine fllige Rechnung verfgt. Da diese Rechnungen sowohl in der Hhe als auchbezglich des Adressaten falsch sind und pflichtgem durch uns zurckgewiesenworden sind, handelt es sich um durch Rckstellungen abgesicherte nicht fllige Verbindlichkeiten.

- Auf Grund der Verwendung von 100% koenergie fr das Contractingmodell nutzt die mk-group das sogenannte Grnstromprivileg. Dieses wurde fr 2013 fristgerecht bei den bertragungsnetzbetreibern angemeldet.

Zu den von den bertragungsnetzbetreibern geuerten Zweifeln an der Nutzung des Grnstromprivilegs und der in Medien zitierten Aussage eines Vertreters der bertragungsnetzbetriebe, man habe keinen Bescheid fr die mk-group ausgestellt, erklrte Martin Kristek: "Im deutschen Rechtssystem werden Bescheide von ffentlichen Stellen ausgestellt, nicht von dazu weder befugten noch kompetenten Privatunternehmen. Selbstverstndlich haben wir keinen Bescheid eines bertragungsnetzbetriebs erhalten, weil ein bertragungsnetzbetrieb keine Bescheide ausstellt.

Die privatwirtschaftlichen bertragungsnetzbetriebe prfen noch nicht einmal die Angaben der Energieversorgungsunternehmen abschlieend, auch dazu sind sie schlicht nicht berechtigt und mangels Objektivitt auch nicht kompetent.

Der im EEG vorgesehene Ablauf zu diesem Thema Grnstromprivileg lautet: Die Prfung der Grnstromprivilegmengen wird an Hand von Herknften und Nachweisen im Jahresrhythmus durch einen zugelassenen Wirtschaftsprfer vorgenommen. Auch fr die betroffenen Unternehmen der mk-group bernimmt diese Ttigkeit ein beauftragter Wirtschaftsprfer und wird das Prfungsergebnis gem Gesetz zum Flligkeitsdatum in der vorgeschriebenen Form den bertragungsnetzbetrieben mitteilen.

Zur Verdeutlichung: Die von bertragungsnetzbetreibern gestreute Unterstellung, wir wrden zu Unrecht das Grnstromprivileg beanspruchen, weisen wir scharf zurck."

- Grundversorgung und ununterbrochene Versorgungssicherheit auch fr Care-Energy Kunden, denn wie propagiert wurde, stammt die Unterstellung dass Care-Energy Kunden keine Grundversorgung in Anspruch nehmen knnen, von Rechtsgutachten welche von einem nicht namentlich genannt werden wollenden groen Energieversorger in Auftrag gegeben wurde - also der Konkurrenz.

Dieses Rechtsgutachten ist auf Grund vllig falscher Grundinformationen erstellt worden und somit falsch, wie sich aus den Abhandlungen feststellen lsst.

Die Annahme war, dass Care-Energy in das "Objekt" des Kunden "einzieht" und den Zhlpunkt somit bernimmt. Diese Annahme ist falsch, denn korrekt ist, das alle in Versorgung befundenen und befindlichen Zhlpunkte, auf den Namen des Letztverbrauchers - also Endkunden - beim regionalen Versorgungsnetzbetrieb gemeldet sind. Dementsprechend basiert die gesamte Verunsicherungskampagne auf falschen Basisinformationen.

Es wird daher aufgefordert die Auftraggeber und Urheber namentlich zu nennen, um gegen die "falschen Feststellungen im Rechtsgutachten" vorzugehen und damit die weitere Verbreitung dieser schdigenden Falschinformation unterbinden zu knnen.

Informationen zum Unternehmen: www.care-energy.de

Care-Energy ist die wichtigste Marke der mk-group Holding in Hamburg. Das Unternehmen beschftigt in Deutschland derzeit rund 8.517 Care-Energy Energieberater. Care-Energy versorgt derzeit rund 253.239 zufriedene Kunden ausschlielich mit ko-Energie und bietet als Energiedienstleister in Deutschland Contracting fr alle, also neben der Industrie und Grogewerbe auch fr Privathaushalte und kleine Unternehmen, an. Zudem bietet Care-Energy zurzeit den einzigen Sozialtarif fr Energiebezug fr bedrftige Haushalte, eine kostenlose Energieeffizienzberatung, einen kostengnstigen Bezug von energieeffizienten Haushaltsgerten, Gerte- und Installationsservice und energieeffiziente Renovierung. Ausgezeichnet wurden die Aktivitten von Care-Energy im Rahmen: Land der Ideen 2011, Best of Mittelstand 2012, Clean Tech Media Award 2012 und seit 2013 wird Care-Energy vom Verbraucherschutz empfohlen. Care-Energy ist auch dieses Jahr beim "GreenTec Awards" in der Kategorie "Energie" nominiert.

Dkfm. Marc Mrz, care-energy.de, 17.05.2013

presseportal.de: http://www.presseportal.de/pm/80959/2473983/branchenkrieg-in-der-energiewirtschaft/api
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